„Werde, wer du bist.“
Pindar
Wie ich wurde, wer ich bin
In diesem Artikel erzähle ich dir, wie ich wurde, wer ich bin – und warum dieser Weg meine Arbeit heute prägt: als Strukteuse auf Metaebene, die mit Spiegeln statt mit Staubwedeln arbeitet.
Hexenwunsch & Kindheit
Als kleines Mädchen wollte ich Hexe werden.
Weil mir gesagt wurde, es gäbe keine Hexen mehr, wusste ich nicht so recht „wohin mit mir?“. Auf der Suche nach meinem Platz und meiner Aufgabe habe ich vieles ausprobiert – und mir dabei einen bunten Lebenslauf erschaffen.
Ich bin ein echtes Hippie-Kind. Das hat mich geprägt: das Selbstverständnis von Freiheit, mein innerer Öko, die Liebe zur Natur und die Offenheit für Spiritualität. Gleichzeitig habe ich als hochsensibles Kind die Sorgen und Ängste meines Umfelds intensiv gespürt. So wuchs in mir der Wunsch nach einem „Waschmittel-Werbung-Leben“ – hell, freundlich, ordentlich. Und ich begann aufzuräumen. Natürlich ist mir die Fähigkeit aufzuräumen nicht einfach in den Schoß gefallen. Ich war schon sehr früh ordentlich, aber nicht weil ich damit gesegnet wurde, sondern weil ich es gelernt habe – von meiner Familie, vor allem meiner Mutter und Großmutter und auch noch einigen anderen in meinem „Kindheitsdorf“.
Umzüge & Anpassung
Ich bin mehr als vierzig Mal umgezogen – meist als Kind. D.h. nicht ich bin umgezogen – ich wurde umgezogen. Wenn Umzugsprofis einen Meisterbrief bräuchten, ich hätte ihn
Das war nicht immer einfach, doch ich habe dabei gelernt, mich schnell einzufinden, Kontakte zu knüpfen und Neues anzunehmen. Und ich habe gelernt: Wo auch immer ich lande, ich mache es mir gemütlich. Selbst im Chaos.
Diese ständigen Umzüge lehrten mich nicht nur, mich schnell anzupassen – sie schärften auch meinen Blick für Muster, Strukturen und das Unausgesprochene. Vielleicht war das der Grund, warum ich mich so früh für Spiritualität und Magie interessierte: Ich suchte nach Werkzeugen, um das Unsichtbare zu ordnen.
Magie & Spiritualität
Mein Wunsch, Hexe zu sein, blieb. Ich liebte Geschichten von Zauberinnen, Kräutern und magischen Heilmethoden. Früh begann ich, mich für Kräuter- und Naturheilkunde zu interessieren. Und ich wurde – durch meine Familie – spirituell geschult. Heute habe ich viele Jahre Erfahrung in tibetisch-buddhistischer Meditation und Philosophie.
Der Name ist Programm
Luva: Der Klang, der blieb
Luva – dieser Name klingt wie ein Mantra, das mir bei der Geburt in den Mund gelegt wurde. Meine Mutter sagt, die Hebamme war eine Fee. Mein Vater behauptet, ich habe ihn selbst so genannt, kaum dass ich auf der Welt war. Ein alter Wikinger-Fan erklärte mir später, es bedeute ‚Licht‘.
Egal, ob wahr oder erfunden – ich nehme die Geschichte. Denn sie passt: Ich leuchte. Nicht mit Glitzer, sondern mit Spiegeln. Denn mein Job ist nicht, dir zu sagen, was du hören willst – sondern was ist. Auch wenn es wehtut. Auch wenn es unbequem ist. Besonders dann
Cinderella: Vom Märchen zur Metapher
Cinderella – dieser Name war lange ein Stolperstein. Meine Gefühle zu dem Märchen – ambivalent: Diese Frau, die sich demütigen lässt, bis ein Prinz sie rettet? Nein danke. Und trotzdem diese närrisch-romantische Hoffnung, dass da noch jemand oder etwas kommt…
Bis eine Heilerin mir sagte: ‚Du arbeitest mit der Cinderella-Energie.‘ Ich recherchierte – und entdeckte: Es geht nicht um Rettung, sondern um Sortieren. Die guten ins Töpfchen, die schlechten ins Kröpfchen. Hermetische Gesetze in Märchenform.
Plötzlich machte es Sinn: Aschenputtel ist keine Prinzessin. Sie ist eine Hexe. Eine Spiegelmeisterin. Eine, die Chaos in Klarheit verwandelt – nicht durch Zauberei, sondern durch Handeln. Sie saß nicht im Dreck, weil sie schwach war, sondern weil sie wusste: Erst wenn man hinschaut, kann man handeln. Ihr ‚Glasschuh‘? Ein Vergrößerungsglas für die eigenen Muster. Ihr Prinz? Nebensache.
Die eigentliche Geschichte handelt davon, wie man Asche in Klarheit verwandelt – nicht durch Rettung, sondern durch Radikal-Ehrlichkeit. Und ich? Ich bin ihre moderne Inkarnation. Ordnung ist kein Zwang. Sie ist ein Akt der Befreiung.
(Und ja, ich zaubere manchmal. Aber nur, wenn niemand hinschaut.)
Heute arbeite ich mit diesem Prinzip: Ich halte dir den Spiegel hin – nicht, um dich zu verurteilen, sondern damit du selbst entscheidest, was du behalten und was du loslassen willst. (Und ja, manchmal zerspringt dabei was. Das ist kein Fehler. Das ist der Moment, in dem Licht reinkommt.)
Rüggeberg: Der Name, der Berge versetzt
Rüggeberg – „Welcher Name würde besser passen, um Berge zu verrücken?“ sagte meine Freundin Sarah. Stimmt. Ud ich verrücke keine Berge. Ich räume sie weg – Stück für Stück. Mit Herz, Verstand und einer Prise Rebellion gegen alles, was uns einreden will, wir müssten warten, bis jemand kommt und uns rettet.
Ein Buch verändert mein Leben
2004 las ich „Feng Shui gegen das Gerümpel des Alltags“ von Karen Kingston.
Es war ein Wendepunkt: Ich habe Wohnung, Körper und Geist gründlich entrümpelt – vom Keller bis zum Dach. Danach eine Fastenkur, dann eine Trennung. Ich habe Raum geschaffen für ein Leben, von dem ich vorher nicht zu träumen wagte.
Kampf oder Frieden?
Damals dachte ich noch, ich müsse das Chaos besiegen. Ich räumte auf wie eine Kriegerin – entschlossen, kompromisslos, kämpferisch.
Doch irgendwann merkte ich: Ordnung entsteht nicht im Krieg.
Der eigentliche Wandel kam, als ich aufhörte, gegen das Chaos anzutreten – und begann, Frieden zu schließen. Nicht Sieg, sondern Ankommen.
Mein eigener Weg
Schon früh habe ich Freundinnen beim Ausmisten unterstützt, mit Ordnungssystemen und Feng Shui experimentiert. Schritt für Schritt habe ich meinen Weg gefunden – immer mit der Überzeugung: Es lohnt sich, den eigenen Weg zu gehen.
2013 habe ich gegründet. Seitdem verbinde ich:
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Herz & Verstand
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Scanner-Blick & Intuition
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klare Sprache & Bilder
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Struktur & Kreativität
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Empathie & Humor
Natur, Reisen & Lachen
Ich liebe die Natur – Weite, Wälder, Meer. Sie erdet und inspiriert mich.
Ich reise nach innen durch Meditation und nach außen mit kleinen Ausflügen oder großen Reisen. Humor und Leichtigkeit sind meine Rettungsanker: Lachen ist mein Lebens- und Schönheitselexier.
Ich lebe mit meinem Partner und zwei Katzen in München – wir genießen sowohl unser gemütliches Zuhause als auch das Unterwegssein.
Mein Weg heute
Heute weiß ich: Ordnung ist kein Lifestyle. Sie ist ein Weg zu sich selbst – mit all den Ecken, Kanten und unaufgeräumten Momenten, die dazugehören. Abenteuer Chaos nenne ich das manchmal. Denn das Leben ist nicht immer sortiert. Und genau darin liegt die Freiheit.
Vielleicht willst Du mich ja noch besser kennenlernen und bist noch unsicher, ob ein Coaching das Richtige ist. Dann lade ich Dich ein:
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Ich freue mich, Dich kennenzulernen.