Wie ich wurde, wer ich bin

Wie ich wurde, wer ich bin

“Werde, wer Du bist” Pindar

Luva, 1979
Luva, 1979

Wie ich wurde, wer ich bin… Als kleines Mädchen wollte ich Hexe werden.
Und weil mir beigebracht wurde, dass es keine Hexen mehr gäbe, ich also keine Hexe werden könne, wusste ich nicht “wohin mit mir?”
Auf der Suche nach meinem Platz und meiner Aufgabe auf dieser Welt, habe ich einiges ausprobiert. So habe ich mir einen bunten
Lebenslauf erarbeitet.

Schon als Kind sehr ordentlich

Ich bin sozusagen ein echtes Hippi-Kind. Das hat mich auf vielen Ebenen positiv geprägt. Das Selbstverständnis von Freiheit – im Denken,  im Verhalten, als Grundrecht,- und Bedürfnis aller fühlenden Wesen. Mein ausgeprägter innerer Öko, der weder von der Wegwerfgesellschaft noch von Monokulturen etwas hält. Der Zugang zu Mystik, Magie und Spiritualität.

Und dann gab es da eben noch eine andere Seite, die für mich als hochsensibles Kind einfach to much waren. Es ging gar nicht um konkrete “Probleme”, die ich als Kind  hätte benennen können, ich habe schlicht die Probleme, Sorgen, Ängste meines Umfeldes wahrgenommen.  Es poppte immer wieder der Wunsch, nach einem Leben wie in der Waschmittel-Werbung auf. Um dem möglichst nah zu kommen, habe ich aufgeräumt.

Wie ein Umzugsunternehmen

Ich bin schon seeeehr oft umgezogen – besser gesagt, ich wurde umgezogen, als Kind. Mit den paar Umzügen als Erwachsene bin ich sicher vierzig mal umgezogen.

Bei all den unschönen Dingen, die viele Umzüge für Kinder bereithalten können. Ich hab schon viele Orte bewohnt, ich habe gelernt schnell Kontakt zu knüpfen und ich bin ein UMZUGSPROFI.

Kann ich nicht doch Hexe werden!?

Oder wenigstens etwas ähnliches? Mein Wunsch, Hexe zu sein blieb. Ich liebte und liebe Geschichten, in denen Hexen, Zauberer, magische Geschöpfe vorkommen. Schon in der Schulzeit habe ich mich mit der Historie der Hexen beschäftig – genauso wie ich mich mit Kräuter,- und Naturheilkunde auseinandergesetzt habe. Ich war fasziniert von der Idee, durch magische Rituale, Zaubersprüche, heilige Tränke und Salben, Heilung zu erreichen. Immer brannte in mir die Sehnsucht Techniken zu erlernen, um Heilung in die Welt zu bringen.
Schon als Kind wurde ich spirituell geschult – ich bin sozusagen buddhistisch erzogen. Inzwischen habe ich jahrelange Erfahrung in tibetisch-buddhistischer Meditation und Philosophie.

Der Name ist Programm

Luva, 1996
Luva, 1996

Ich bin fest überzeugt davon, dass es einen guten Grund gibt, warum wir den jeweiligen Namen haben. Namen haben Kraft. Sie haben Bedeutung und geben eine Richtung und eine Aufgabe vor.

Meine vollständiger Name lautet Luva Cinderella Rüggeberg.

Luva

Es gab natürlich mein Leben lang immer wieder die Nachfrage, woher dieser ungewöhnliche Name kommt. Ich konnte nur mit den Geschichten – meine Eltern haben jeweils ihr eigenes Erleben wiedergegeben, die sich bei meiner Geburt zugetragen hat, aufwarten. Nicht jeder ist an einer eher mystischen Geburtsgeschichte interessiert. Einige wollen eher die “wissenschaftliche” Variante. Du bekommst beide, bzw. alle drei.

  1. Ich bin eine Hausgeburt. Meine Mutter hat mir erzählt, meine Hebamme sei eine regelrechte Fee gewesen. Die Geburt an sich ging sehr schnell. Und bei der letzten Wehe ist eine Schwingung durch den Raum gegangen, die sich anhörte, wie mein Name – Luva.
  2. Mein Vater erzählte mir, daß er mich, kaum dass ich auf der Welt war, fragte, wer ich den sei – das was ich von mir gab war: Luva.
  3. Im jugendlichen Alter von dreissig Jahren lernte ich einen älteren Herren kennen. Dieser Herr reagierte überraschend anders auf meinen Namen. Er fragte nicht, woher dieser Name denn sei. Im Gegenteil er erklärte mir, dieser Name sei altnordisch, genauer gesagt wikingisch und bedeute Licht. Ob das stimmt, weiß ich nicht. Ist mir auch total rille – ich nehm die Geschichte! Sie gefällt mir und sie passt.

Cinderella

Auch wenn ich diesen Namen schon immer sehr schön fand, richtig glücklich war ich damit nicht. Ich hatte ziemlichen Stress auf dieses Märchen mit dem Aschenputtel und der Aufgabe sich erst komplett zu erniedrigen, bis vielleicht irgendwann der Typ mit dem Glasschuh kommt.

Wegen eines Feedback einer Heilerin, ich würde mit der Cinderella-Energie arbeiten, habe ich recherchiert.

Das Buch von Clarissa Pinkola Estés – Die Wolfsfrau, ist ein psychoanalytisch-ethnologisches Fachbuch. Sie erklärt und erzählt anhand von Geschichten, bzw. klassischen Märchen, weibliche Verhaltensmuster und Rollen.

Dieses Feedback und das wunderbare Buch haben mir etwas verdeutlicht. Die Geschichte vom Aschenputtel, von Cinderella gab es schon lange vor den Brüdern Grimm und erst recht vor Hollywood. Es gab diese Geschichte immer schon in verschiedenen Varianten. Und es geht nicht darum, sich von Stiefmüttern demütigen zu lassen und solange im Dreck zu sitzen bis endlich ein Kerl kommt und einen mit einem unpraktischen Schuh rettet.

Es geht um’s Sortieren. Die guten in’s Töpfchen, die schlechten in’s Kröpfchen… Diese Geschichte erklärt die Hermetischen Gesetze. Wie im Kleinen, so im großen – räume ich im Aussen auf, bewirke ich auch mehr Klarheit im Innen.

Rüggeberg

Nagelneu! Letzte Woche hat meine Freundin und Kollegin Sarah Kiefer, von Die kleine Schublade, gesagt: “Welcher Name würde besser passen, um Berge zu verrücken, als Rüggeberg!?” Ich bin begeistert!

Foto: Adobe Stock , mein Weg

Eine klassische Karriere – nein danke!

Für eine klassische Karriere habe ich mich nicht interessiert – ich war voll und ganz damit beschäftigt, die für mich passende “Lebens”-Aufgabe zu finden.

Das wichtigste war mir schon immer Freiheit. Ich liebe flexibles, auch ortsunabhängiges Arbeiten. Mich begeistert Projektarbeit. Eine dauerhafte Festanstellung von der Lehre bis zur Rente, konnte ich mir nie vorstellen. Ich bin gerne spontan. Obwohl ich zuverlässig und verbindlich bin, bleibe ich gerne unabhängig.

Ein Buch verändert mein Leben

2004 las ich das Buch “Feng Shui gegen das Gerümpel des Alltags” von Karen Kingston. Es hat mein Leben verändert!
Angeregt durch die Lektüre habe ich fokussiert und konzentriert meinen Lebensraum, Körper, Geist aufgeräumt. Ich habe vom Keller bis zum Dach alles ausgemistet und neu strukturiert. Danach eine Fastenkur gemacht und mich schliesslich von meinem damaligen Freund getrennt.
Damit habe ich Raum geschaffen, für eine Zukunft, von der ich vorher nicht zu träumen gewagt hätte.

Aus diesem Experiment habe ich gelernt:

  • Loslassen lohnt sich immer – auch für Dich.
  • Sich seinen eigenen Raum zu schaffen, macht es möglich, wirklich bei sich anzukommen.
  • Es gibt kein Rezept für Alle. So verschieden wir sind, so unterschiedlich sind unsere Herausforderungen und deren Lösung.

Aller Anfang ist Ausmisten

Schon bevor ich das für mich lebensverändernde Buch gelesen habe, habe ich Freundinnen beim Ausmisten unterstützt, mich mit Ordnungssystemen und Feng Shui beschäftigt, Raum geschaffen.

Mein eigener Weg

Bis auf einige kurze Schlenker, bin ich mir immer treu geblieben. Ich bin überzeugt, daß es sich lohnt, den eigenen Weg zu gehen.  Heute bin ich Coach, Heilerin, Mentorin – ich habe meine ganz eigene Version von “Hexe” erschaffen. Ich bin dankbar, dass sich mein Herzenswunsch letztendlich doch erfüllte.
Es gibt für mich noch immer sehr viel zu lernen, zu entdecken, zu vertiefen.

Die Umkremplerin

Luva Rüggeberg

Es ist noch nicht so lange her, daß ich noch dachte jeder könne aufräumen. Mir war nicht klar, daß ich einen “Blick” für Strukturen, Muster und Räume habe – Äussere und innere Räume. Natürlich kann auch ich genial sein und das Chaos beherrschen.

2013 habe ich gegründet. Seitdem kann ich meinen bunten Strauss an Fähigkeiten zum leuchten bringen. Ich arbeite mit unterschiedlichen Methoden und mit:

Herz & Verstand

Scanner-Blick & Intuition

klarer Sprache & eindeutigen Bildern

Struktur & Kreativität

Empathie & Humor

Der rote Faden in meiner beruflichen Entwicklung

  • Ordnung und Struktur in’s System bringen.
  • Stressige Situationen mit Ruhe und Gelassenheit meistern.
  • Flexibler Umgang mit Herausforderungen.
  • Den Überblick behalten

Was es sonst noch über mich zu wissen gibt …

Ich liebe die Natur. Mich in der Natur aufzuhalten erdet mich. In der Natur fühle ich mich verbunden. Mit mir und mit dem Universum. Schon meine Terrasse mit Mini-Garten macht mich sehr froh und dankbar. Und je mehr Pampa, desto besser! Am liebsten bin ich an Plätzen, wo ich eine Art Raumerfahrung machen kann. Ich liebe das Gefühl von Weite! Ob nun auf dem Meer oder einer Insel, in weiten Tälern oder Ebenen, oder sogar eine Steppe  – je weiter ich blicken kann, desto besser. Auch Wälder machen mich glücklich. Dort tanke ich das Grün und geniesse das Spiel von Licht und Schatten.

Ich reise für mein Leben gerne

Und ausserdem gehe ich für mein Leben gerne auf Reisen.
Nach innen durch Meditation.
Im Aussen durch kleine Tagesausflüge und via Fernreisen durch die Welt. Reisen erweitert meinen Horizont, gibt mir neue Impulse und Inspiration – macht mich dankbar und glücklich.

Ich kann mich schnell an neue Situationen und Menschen anpassen, mich einfühlen, mitdenken und organisieren. Erst nach einem zweiten Blick mache ich mir ein Bild und hinterfrage erst bevor ich etwas als gegeben hinnehme.

wenn ich mich erhole...
Lagos, Portugal

Ich bin empatisch, denke logisch und stehe auf einfache und praktische Lösungen. Mit großem Herzen, schnellem Kopf und offener Grundhaltung. Und ich habe es gerne klar und strukturiert.

Mein Humor und meine gute Laune haben mich schon oft gerettet. Lachen ist für mich Lebens,- und Schönheitselexier.

Ich lebe mit meinem Lebensgefährten und zwei Katzen in München. Wir lieben unsere schöne und gemütliche Wohnung. Genauso, wie wir es lieben zu verreisen – am liebsten um die ganze Welt.

 

 

 

Vielleicht willst Du mich ja noch besser kennenlernen und bist noch nicht sicher, ob Du tatsächlich ein Coaching bei mit buchen willst. Eine Möglichkeit wäre:

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