Schaffe Dir Raum für den Kleiderschrank Deiner Träume.

Es gibt Kleiderschränke auf dieser Welt, die machen ratlos. Kleiderschränke die gut gefüllt bis überfüllt sind, die dennoch ein Gefühl von Mangel verursachen. Und das Gefühl:

Schrank vor dem Ausmisten. Fotographiert von Michael Jordan (<a href="http://www.jordanfotograf.de/" target="_blank" rel="noopener">http://www.jordanfotograf.de/</a>)
Schrank vor dem Ausmisten
  • nichts zum Anziehen zu haben.
  • keinen Platz zu haben.
  • von Unordnung (vielleicht sogar Schmutz).
  • für die Kleidung zu dick, zu dünn, zu arm, zu reich,…zu sein.

Wenn Du  gerne die eigene Persönlichkeit durch einen individuellen Kleidungsstil unterstreichen möchtest und dann doch wieder die ewig gleichen Outfits anziehst, weil der Kleiderschrank als solcher längst seine Funktion verloren hat, darfst Du Dir hier wieder Raum schaffen.

Aller Anfang ist Ausmisten

Ich kann es nicht oft genug betonen, für einen Neubeginn, dürfen wir uns von „Altlasten“ trennen. Loslassen schafft nicht nur Raum im Außen, es macht auch leicht ums Herz.

Manche Kleiderschränke sind als solche kaum noch zu erkennen.

Es gibt Schränke, die sind so voll, das sie regelrecht unter einem Klamottenberg begraben sind. Da gehen die Türen nicht mehr zu, weil es einem aus dem Schrankinneren schon entgegenquillt. Die Kleiderstangen sind so vollgehängt, das sich kein Bügel mehr bewegen lässt und jeder Bügel, der neu dazu kommt wird außen hingehängt.

Andere Schränke werden als allgemeine Rumpelkammer missbraucht. Da finden sich neben der Kleidung dann noch alle möglichen anderen Dinge im Schrank. Vom Bügelbrett bis zum Staubsauger, vom Umzugskarton bis zur Skiausrüstung.

Die harmloseste Variante ist einfach frei von jeglicher Struktur und dementsprechend etwas glanzlos und nicht besonders motivierend.

Wenn es also ans Ausmisten geht, ist es in meiner Welt wichtig, daraus ein Fest zu machen. Nehmen Dir Zeit. Du schaffst Dir  Raum für das Leben Deiner Träume! Mach Dir schöne Musik (oder noch besserDie Raumflüsterer“ von Anja Dilshener) an und los gehts.

Als Erstes wir der Kleiderschrank komplett ausgeräumt

Ist er gar so voll, dürfen zuerst alle Dinge, die im Kleiderschrank nichts zu suchen haben, also keine Kleidung sind, einen neuen „Wohnort“ finden.
Eine weitere „Erleichterung“ verschafft das Vorsortieren nach Saison.

Es ist Sommer – Kleidung die für Minusgrade geeignet ist, darf ins Winterquartier! Wenn es dann soweit ist, die Sommergarderobe ins „Sommerquartier“ zu räumen, ist nächste gute Gelegenheit, auszumisten.

Ist der Schrank ganz leer, wird er gereinigt. Von Staub und altem Muff. Da der Schrank Aufmerksamkeit bekommt, erstrahlt er nicht nur in neuem Glanz, er bekommt eine neue Ausstrahlung.
Falls der Schrank Reparaturen nötig hat werden die natürlich auch gleich erledigt. Kaputte Bügel werden Entsorgt.

Als nächstes wird die Kleidung begutachtet.

Hier bietet sich das „drei-Kisten-System“ an.

  1. behalten
  2. spenden / verschenken
  3. wegschmeissen

Es lohnt sich eine schnelle erste Runde zu veranstalten. Die entstandenen „Haufen“ dürfen dann in Runde zwei genauer betrachtet werden.
Die Kiste zum wegschmeissen wird direkt in die Mülltone befördert, NICHT in die Altkleider-Sammlung! Kein Mensch möchte zerschlissene, kaputte Kleidung tragen, auch nicht geschenkt.

Für die spenden / verschenken Kiste gibt es verschiedene Möglichkeiten. Du kannst eine Kleidertausch-Party veranstalten. Es gibt Sozialkaufhäuser, Kleiderkreisel, Flohmärkte, Second-Hand-Läden, Ebay, die Altkleider-Sammlung, Frauenhäuser,Spendensammlungen …

Bei der behalten-Kiste, die vermutlich immer noch am meisten Kleidung enthält, lohnt es sich genauer hinzusehen.
Nehmen Dir  Zeit und fass wirklich jedes Kleidungsstück an. Probier die Sachen an. Mach eine Modenschau. Probier neue Kombinationen aus. Entdecke Deine Kleidung ganz neu!
Und lass los.

Eine Lieblingsjeans, die Jahr um Jahr aufgehoben wird, weil sie bestimmt nächstes Jahr passt, hat einen würdigen Abschied und eine würdige Nachfolgerin verdient.
Auch von Fehlkäufen darst Du Dich verabschieden. Etwas aufzuheben, nur weil es irgendwann mal wahnsinnig teuer war, macht das Teil ja nicht günstiger. Im Gegenteil – es nimmt Dir auch noch Raum! Bestimmt gibt es da draussen in der Welt jemanden, der damit richtig glücklich ist und dann hat sich der Kauf tatsächlich gelohnt.
Auch ehemalige Lieblingskleidung darfst Du voller Dankbarkeit loslassen. Unsere Lieblingskleidung erwartet nicht, dass wir sie bis zum Ende aller Tage aufheben (:

Ein Schrank wie neu

Schrank nach dem Aufräumen. Fotosgraphiert von Michael Jordan (<a href="http://www.jordanfotograf.de/" target="_blank" rel="noopener">http://www.jordanfotograf.de/</a>)
Schrank nach dem Ausmisten

Wenn es dann an das wieder Einräumen geht, gibt es einen einfachen Trick um Struktur und Ordnung zu schaffen.
Das Sortieren nach Funktion und nach Farben.
Das ergibt ein harmonisches Bild und erleichtert das Finden der gesuchten Kleidung.

Richten Dir einen eigenen Platz für Accessoires wie Schmuck, Gürtel, Taschen ein.

An die Stange kommen Anzüge/Kostüme, Hosen, Kleider, Blusen – Anzüge zu Anzügen, schwarze Blusen zu schwarzen Blusen.
Auf Regalböden finden Tops, Shirts, Pullover Platz. Auch hier wieder Shirts zu Shirts, Farbe zu Farbe.
Unterwäsche passt gut in Schubladen oder schöne Boxen.

Mit einem Kleiderschrank „wie neu“, also einem Schrank der ordentlich und strukturiert ist, wird es Dir ganz leicht fallen, schnell und entspannt die passende Kleidung zu finden.

Wer trotz dieses „neuen“ Schranks nichts anzuziehen findet, weil da vielleicht eine gewisse Stilunsicherheit besteht, darf sich vertrauensvoll an eine Stilberatung wenden. Ich empfehle Frau Maier von http://www.moderne-stilberatung.de.

Ich wünsche Dir viel Freude dabei, Dir den Raum für das Leben Deiner Träume zu schaffen!

Herzens-Grüsse,
Luva

Voller Schrank und nix zum Anziehen?!
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