Achtsamkeit – tue was Du tust und lass das Jammern einfach mal weg

Achte auf Deine Gedanken, denn sie werden Deine Worte.
Achte auf Deine Worte, denn sie werden Deine Handlungen.
Achte auf Deine Handlungen, denn sie werden Deine Gewohnheiten.JammerfreieZone_KarinWess.com_-300x243
Achte auf Deine Gewohnheiten, denn sie werden Dein Charakter.
Achte auf Deinen Charakter, denn er wird dein Schicksal.
(Talmud)

„Be the NOW!“ fordert uns Eckard Tolle auf.
Wir sollen uns also darin üben, im Hier und Jetzt zu sein.
Der Grund für diese Aufforderung, wir sind all zu oft mit den Gedanken in der Vergangenheit oder in der Zukunft.
Wir denken darüber nach was wir hätten sagen oder tun sollen und was uns morgen vielleicht erwartet – das ist Zeit,- und Energieverschwendung!
Ja stimmt, es ist Sinnvoll zu reflektieren, um z.B zu erkennen aus welchen Fehlern wir lernen dürfen.
Für das Reflektieren darf ich mir gezielt Zeit nehmen und ansonsten die Vergangenheit ruhen lassen – was rum ist, ist rum.
Ja stimmt, es ist Sinnvoll die eigenen Ziele zu planen.
Auch für meine Ziele und deren Planung darf ich mir gezielt Zeit nehmen – je konzentrierter und fokussierter ich bei meiner Zielarbeit bin, desto schneller werde ich diese erreichen.

Achtsamkeit

Mit Achtsamkeit komme ich im Hier und Jetzt an.
Ich tue was ich tue. Mit jeder Faser meines Seins bin ich ganz das was ich gerade tue. Bade darin.
Lasse Gedanken wie lange das wohl noch dauert, wie aufwändig diese Tätigkeit oder was danach zu tun ist weg.
Und lasse mich weder unterbrechen noch stören, weder von Außen noch von Innen. Während ich diesen Text schreibe, schreibe ich diesen Text.
Wie Beppo Straßenkehrer konzentriere ich mich immer nur auf den nächsten Besenstrich. Und ehe ich mich versehe, habe ich die Aufgabe erledigt.
Ich fühle mich frisch und entspannt, weil das fokussierte und konzentrierte Arbeiten meinen Geist entspannt. Sich in Achtsamkeit zu üben, ist sich in Meditation zu üben.
Und voller Freude eine Aufgabe erledigt zu haben, wende ich mich der nächsten Aufgabe zu.

Glückskinder und Pechvögel

Es gibt diejenigen, denen scheint alles leicht zu fallen.
Echte Glückskinder denen das Leben regelrecht in den Schoß zu fallen scheint.
Fröhlich und entspannt schweben sie durch ihr Leben und sind mit allem gesegnet was es so braucht um glücklich zu sein.
Sie haben einen tollen Job, eine umwerfende Ausstrahlung, faszinierende Freunde, eine glückliche Beziehung und alles was sie anfangen scheint ihnen auf Anhieb zu gelingen.

Und dann gibt es diejenigen, denen scheint alles schwer zu fallen.
Echte Pechvögel, denen das Leben scheinbar immer nur übel mitspielt.
Angestrengt kämpfen sie sich durch ihr Leben und kaum ist ein Problem mit Mühe und Not erledigt, lauert schon das nächste Drama.
Das Leben scheint ein einziger Scherbenhaufen, die Beziehung mies, der Job eine Katastrophe und alles was sie anfangen, will sowieso nicht gelingen.

Objektiv betrachtet und hinterfragt ist der Unterschied zwischen dem Glückskind und dem Pechvogel gar nicht so Kontrastreich wie es scheint. Der große Unterschied ist die Einstellung zum eigenen Leben und Erleben und der Umgang damit.

Ich habe beides sehr erfolgreich ausprobiert. Und habe verstanden, dass ich mich frei entscheiden kann. Jeden Augenblick meines Lebens neu. Will ich ein Glückskind sein oder ein Pechvogel?

Ein Pechvogel jammert ein Glückskind lässt das Jammern weg.

Ein Pechvogel jammert.
Im Inneren und im Aussen.
Er verwendet all seine Kraft darauf Probleme zu wälzen. Er sitzt den lieben langen Tag im Horrorkino und macht sich Sorgen. Sorgen über was hätte sein können und Sorgen über was sein wird.
Das ganze Leben ist ein einziges Drama. Alle Aufmerksamkeit liegt auf Problemen und bejammernswertem. Die Grundeinstellung ist eine Opferhaltung. Die Erwartungen ans Leben sind Probleme und Schmerzen.
Alltägliche Kleinigkeiten werden zu unüberbrückbaren Hindernissen „hochgejammert“. Um sie zu bewältigen, wenn überhaupt, bedarf es großer Anstrengung. Und ganz viel schlechtere Laune.

Ein Glückskind lässt das Jammern weg und tut was es tut.
Tut was vor der Nase liegt ohne darüber nachzudenken, was es sonst noch zu tun gibt.
Ohne darüber nachzudenken, wie lange diese Tätigkeit wohl noch dauern wird.
Klaglos und mit Freude im Herzen.
Das ganze Leben ist ein einziges Wunder. Alle Aufmerksamkeit liegt auf Möglichkeiten, Optionen und bewundernswertem. Die Grundeinstellung ist Lebensbejahend. Die Erwartungen ans Leben sind Freude und Begeisterung.
Jede einzelne Aufgabe ist eine Gelegenheit sich in Achtsamkeit zu üben. Der nächste Abwasch ermöglicht Dir damit Dein Herz zu putzen.

Je öfter wir uns in Achtsamkeit üben, desto leichter wird es. Auch ohne Jammern kommen wir immer leichter aus. Falls wir doch mal kurz unachtsam werden oder noch mal ein bisschen jammern, können wir im nächsten Augenblick entscheiden, das Jammern wieder wegzulassen …

Ich gehe mal mit guten Beispiel voran und lasse das Jammern weg.

Herzens-Grüsse,
Luva

 

Achtsamkeit – tue was Du tust
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