…wirst Du hier nicht finden. Falls Du eine weitere Anleitung suchst, ein weiteres Schema-F, kannst gleich wieder aufhören zu lesen. Eine allgemein gültige Lebensmittelliste gibt es in meiner Welt nicht.

Ich habe mich in den letzten 25 Jahren sehr intensiv mit Ernährung beschäftigt. Ich habe einiges ausprobiert, noch mehr darüber gelesen und auch einige Kurse zu dem Thema absolviert. Ausserdem bin ich ausgebildete Kräuterhexe.
Von zu wenig essen, gar nichts essen, ungesund essen, bis zu zuviel essen. Über „ausgewogener“ Ernährung, vegetarischer Ernährung, Low Carb & Slow Carb, schlank im Schlaf, Rohkost, Frischkost, fünf Elemente Ernährung bis Paleo. Mit Fasten-Kuren, F.X. Mayr-Kur bis Detox. Von der Ernährung im Ayurveda, in der Chinesischen Medizin, in der Tibetischen Medizin und Hildegard von Bingen.

Superfood, Heilkräuter, Biokost, Smoothies & co

Ja stimmt, es gibt Lebensmittel und Heilkräuter, die wahre Superkräfte besitzen.
Ob regionales Superfood wie Brennnessel, Kohl, Äpfel, Beeren, Wildkräuter und Honig, oder Superfood aus aller Welt wie Kurkuma, Kokosnuss und Avocado.
Auch frische Smoothie´s sind eine großartige Ergänzung zur gesunden Ernährung.
Aus dieser Tatsache eine Generalisierung abzuleiten, dass dieses oder jenes Superfood oder Heilkraut für Alles oder Jeden das Mittel der Wahl ist, halte ich für eine denkbar schlechte Idee.
Eine gute Idee ist sicher, sich von billig produziertem Essen fern zu halten und sich möglichst saisonal, regional und biologisch zu ernähren.

Was den einen heilt, bringt die andere um

So verschieden wir sind, so verschieden sind unsere Bedürfnisse. So viele verschiedene Faktoren beeinflussen was der einzelne Mensch an Nahrung und Lebensmitteln braucht.
Der eine kann Literweise Brennessel-Tee trinken um seine Niere anzuschieben, die andere bekommt im besten Fall nur schlechte Laune, im schlimmsten Fall umarmt sie die ganze Nacht die Toilette, weil sie den ach so gesunden Knoblauch einfach nicht verträgt.
Es hat einen Grund, warum die Heiler dieser Welt zuerst jede Menge Fragen stellen, bevor sie mit der Heilung beginnen.
Auch Du darfst anfangen Dir bestimmte Fragen zu stellen, wenn es um Deine gesunde Ernährung geht.

  • was für eine Konstitution hast Du? ( Bist Du klein und zart oder groß und stark,…? )
  • wie gut arbeitet Dein Stoffwechsel?( Kannst Du alles essen ohne zuzunehmen oder nimmst Du schon zu, wenn Du eine Torte nur anschaust? )
  • isst Du nach der Uhr, oder wenn Du Hunger hast?
  • ist der ständige Hunger vielleicht einfach Durst?
  • bekommt Dein Körper genug Mineralien, Vitamine, Spurenelemente? Und kann er die auch aufnehmen? ( Wenn Du es nicht beurteilen kannst und wissen willst, lass es abklären )
  • wie viel bewegst Du Dich?
  • schläfst Du gut und ausreichend?
  • gibt es Lebensmittel, die du nicht verträgst? Nimmst Du sie trotzdem zu Dir?
  • Gibt es Lebensmittel, die Dir besonders gut tun?
  • Ist Du nur wenn Du Hunger hast oder auch aus Frust, Lust, Langeweile?
  • hast Du ein bestimmtes „Frust-Essen“? Und geht es Dir damit dann besser oder genauso oder sogar noch schlechter?
  • isst Du weiter, obwohl Du schon satt bist?

Die eigene ganz individuelle Ernährung gestalten

Der neueste Hollywood-Ernährungs-Trend, der bei Deiner Freundin wahre Wunder bewirkt hat, kann möglicherweise auch Dir helfen und bleib entspannt, wenn es eben nicht klappt. Dann brauchst Du etwas anderes.
Finde heraus, welches Essen Dich froh, fit und satt macht. Probier Dich aus. Achte auf die Signale Deines Körpers. Und bleib dran.

  • Was brauchst Du?
  • Essen oder Trinken?
  • Warm oder kalt?
  • Wärmend oder kühlend?
  • Süß, sauer, salzig, bitter, scharf?
  • Anregend oder beruhigend?
  • Wie riecht oder schmeckt es?
  • Auf welche Weise reagiert Dein Körper?
  • Bekommst Du gute oder Schlechte Laune?
  • Fühlst Du Dich wohl oder unwohl?
  • Bekommst Du von dem Essen Blähungen, Bauchweh, Pickel, Kopfweh,…
  • Gibt Dir das Essen Kraft & Leichtigkeit?

Mutter Natur weiss was sie tut, oder warum es sich Lohnt saisonal und regional zu essen

Wir leben in einer Zeit, in der wer wir fast immer, fast alle Lebensmittel bekommen.
Das ist großartig und ich freu mich immer, dass ich das ganze Jahr Avocado essen kann.
Leider hat dieser Luxus einige unangenehme Nebenwirkungen. Auf Monokultur, Lebensmittelverschwendung auf der einen Seite der Welt mit gleichzeitigem Mangel auf der anderen Seite, Umweltverschmutzung , usw. will ich hier gar nicht weiter eingehen. Ein weiterer Punkt ist eine völlig verzerrte Wahrnehmung. die meisten wissen gar nicht mehr, was wann und wo wächst.
Interessanterweise wachsen die Dinge genau dort wo sie gebraucht werden und genau zu der Zeit, in der sie gebraucht werden.
Seit ich mich erinnern kann gibt es im Winter Zitrusfrüchte. Weil sie einen hohen Vitamin-C Gehalt haben, sollen sie das Immunsystem stärken.
Ganz davon abgesehen, dass wir auch im Sommer ein gut funktionierendes Immunsystem brauchen, wirken Zitrusfrüchte kühlend. Sie wachsen und reifen in Gegenden und Zeiten in denen es tendenziell heisser ist als bei uns im Winter. Die Vitamin-C-Bombe unserer Breitengrade ist der Kohl. Kohl enthält mehr Vitamin-C als Zitrusfrüchte und wirkt wärmend. Er ist also ein ideales Nahrungsmittel für den Winter. Noch dazu gibt es ihn in so vielen Varianten, dass es auch nicht so schnell langweilig wird.
Saisonale und regionale Ernährung führt automatisch zu mehr Vielfalt in der Küche. Auch die Verbindung zur Natur und zu den Jahreszeiten wird wieder stärker.

Essen ist Information

Alle Lebensmittel, die wir unserem Körper zuführen werden verstoffwechselt. Das Essen wird in seine Einzelteile zerlegt und an die entsprechenden Stellen befördert.
Letztendlich bedeutet dies nichts anderes als Informationsverarbeitung.
Je nachdem mit welchen Informationen ich meinen Körper füttere, wird sich mein Körper anfühlen.
Lebensmittel, die diesen Namen gar nicht verdient haben (Massentierhaltung, Giftstoffe aller Art, ….) werden den Körper auf Dauer nicht froh machen.
Lebensmittel mit einer gesunden „Lebensgeschichte“ ernähren den Körper.
Industriell gefertigte Lebensmittel sind eine tolle Sache, solange ich verstehen kann was auf der Packung steht – kann ich nicht verstehen, was da alles so drin ist, kann es mein Körper erst recht nicht!

Ich habe einen Körper, ich bin nicht mein Körper

Der Körper ist ein kostbares Werkzeug. Ich wohne in meinem Körper. Er ist mein Raumanzug. Natürlich ist es toll, wenn der Körper gut aussieht. Noch viel wichtiger ist, dass er gut funktioniert und möglichst lange hält.
Die Idee, dass wir alle möglichst einheits-schlank sein sollen ist dumm, langweilig und frustrierend. Eine Kettensäge kann schliesslich auch nicht aussehen wie ein Hammer!
Wenn Du also anfängst Deinen Körper anzunehmen und das zu essen, was Dich ganz persönlich und Deinen Körper fit, gesund und froh macht, kannst Du endlich aufhören mit der Suche nach der Diät, die Dich in drei Tagen 15 Kilo leichter macht und anfangen das Leben zu geniessen.

Herzens-Grüsse,
Luva

15 Lebensmittel die Dich schlank, gesund und schön machen…
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4 Gedanken zu „15 Lebensmittel die Dich schlank, gesund und schön machen…

  • 7. Oktober 2016 um 11:38
    Permalink

    Hallo Luva,

    was für ein toller Artikel. Du sprichst mir aus der Seele.
    Mach weiter so 🙂

    Antworten
    • 18. Oktober 2016 um 21:26
      Permalink

      Vielen Dank, liebe Silke!

      Antworten
    • 27. November 2017 um 21:06
      Permalink

      Vielen Dank!
      Ich strukturiere grade etwas um und dann gibt es bald wieder was neues zu lesen…

      Antworten

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