Erst wenn Du die volle Verantwortung für Dein Leben übernimmst, bist Du wirklich frei!

Die Opferrolle

Ich kann unendliche viele Gründe finden, warum bestimmte Dinge in meinem Leben nicht so funktionieren,wie ich es gerne haben wollen würde.

Weil mein Wecker nicht klingelt, verschlafe ich.
Die U-Bahn fährt mir vor der Nase weg, ich komme zu spät.
Mein Kollege nervt, also bekomme ich schlechte Laune.
Die Welt ist voller Krieg und Elend, ich habe Angst.
Ich bin wütend, weil einfach nichts klappt, wie es soll.

So bin ich das ewige Opfer, weil immer Etwas oder Jemand im Aussen schuld ist!

Das Aussen

Es ist gefühlt viel leichter, die Verantwortung an die äusseren Umstände abzugeben.
„Ich kann ja nix dafür, dass mir die Bahn vor der Nase wegfährt, mein Kollege so doof ist, die Welt so schlecht ist und nie irgendetwas klappt!“
Ja, stimmt und wenn ich das konsequent zu Ende denke, bin ich immer ein Opfer.
Ich werde immer davon abhängig sein, dass ich ausnahmsweise mal Glück habe und es das Universum heute gut mit mir meint.
Bin ein Spielball der Götter und werde von einem Ereignis ins nächste geworfen und von Gefühlen überfallen; kann nichts in meinem Leben richtig planen.

100 % Verantwortung

Als mir das erste mal die Frage gestellt wurde, wie viel Verantwortung ich für mein Leben habe, war mir sofort klar, dass ich zu hundert Prozent verantwortlich bin.
Und ich stellte beschämt fest, dass ich mich verhalte, als ob ich nur zu circa 70% verantwortlich wäre. Irgendwas ist ja schliesslich immer, was ich nicht steuern kann…
Ich habe angefangen über meine Eigenverantwortung, mein Verhalten und meine Einstellung nachzudenken und ich übe die volle Verantwortung für mein Leben zu übernehmen.
Nicht immer gelingt es mir, manchmal ist doch noch jemand oder etwas schuld – und es geht immer leichter.

Das große Ganze

Wenn ich meinen Fokus auf das Negativ in der Welt richte, dann sehe ich das Leiden so vieler Menschen und Tiere, den Krieg, die Umweltverschmutzung, den Mangel.
Das macht mich traurig, wütend, verzweifelt und hilflos.
Dann könnte ich auf die Idee kommen, die (wer auch immer die sind) sollen mal aufhören mit Krieg und mit Frieden anfangen.
Ich würde am liebsten zaubern und *zingggg: Friede, Freude Eierkuchen und Ringelpietz mit Anfassen!
Kann ich aber nicht! Oder doch?

Vor der Eigenen Türe kehren

Ich kann die Welt verändern.
Ich kann meine Welt verändern. Und weil ich ein Teil der ganzen Welt bin, verändert sich die ganze Welt, wenn ich meine Welt verändere.
Meine Welt verändert sich, indem ich mein Verhalten verändere.
Und mein Verhalten ändere ich, indem ich anfange mein Verhalten zu hinterfragen und Dinge mal konsequent zu Ende zu denken.
Ich darf mir überlegen, in welcher Welt ich leben möchte, wie dies gelingen kann und was ich dazu beitragen kann.
Wie kann ich erwarten, dass es keine Massentierhaltung mehr gibt, wenn ich weiter die Billigwurst kaufe?
Wenn ich möchte, dass auch Tiere ein fröhliches und glückliches Leben führen, darf ich darüber nachdenken, wie das gelingen kann und was ich dafür tun kann.
Ein Rind muss, bevor es möglicherweise auf meinem Teller landet, in aller Ruhe aufwachsen dürfen, ordentliches Futter bekommen, Auslauf haben, irgendwo wohnen – das kostet alles Geld. Der Bauer, der Schlachter, der Transporteur, der Metzger und die Kassiererin wollen auch alle bezahlt werden…
Ich kann also in Zukunft ganz auf Fleisch verzichten oder mich entscheiden nur noch Fleisch von Tieren zu essen, die ein glückliches Leben hatten.
Wie kann ich erwarten, dass es keine Kinderarbeit mehr gibt, wenn ich weiter bei Firmen kaufe, die so produzieren lassen?
Kann ich wirklich erwarten, dass mich jemand mag, wenn ich hemmungslos meine schlechte Laune vor mir herschiebe?
Und kann ich Frieden auf der Welt erwarten, wenn ich weiter unfreundlich zu mir selber bin?

Einstellung ist die halbe Miete

Wenn ich ein glückliches und fröhliches Leben führen will, darf ich bei mir, meinem Verhalten und meiner Einstellung anfangen.
Ich darf aufhören, die Dinge so persönlich zu nehmen.
Gute Laune ist eine Entscheidung. Schlechte Laune sitzt nicht in der Hecke und fällt mich plötzlich an.
Eine U-Bahn fährt mir nicht aus Gemeinheit vor der Nase weg, ich habe mir die Bedingungen geschaffen, diese zu verpassen.
Menschen nerven mich nicht, weil sie doof sind und mich ärgern wollen, sondern weil ich deren Verhalten negativ bewerte und persönlich nehme.

Solange ich weiterhin mit den ewig gleichen Lösungen auf die sich wiederholenden Probleme reagiere, wird sich nichts ändern! Ich darf immer wieder etwas neues ausprobieren und etwas neues denken.

Wenn ich glücklich bin, liebt mich die WeltDandelion To Sunset - Freedom to Wish

Je entspannter ich bin, desto mehr Raum ist zwischen meinen Gedanken. Je entspannter ich bin, desto mehr Raum ist zwischen Reiz und Reaktion.
Habe ich genug Raum, kann ich besser Entscheidungen treffen. Habe ich genug Raum, werde ich nicht von einem Gefühl nach dem anderen gebeutelt.
Ich schaffe mir diesen Raum durch Meditation.
Bin ich entspannt, geht das Leben mühelos. Ich treffe zur richtigen Zeit die richtigen Leute. Ich bin zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Probleme werden zu Herausforderungen, für die ich ungewöhnliche Lösungen finde. Ich sehe wie viel Schönheit, Magie und Potential das Leben und die Welt zu bieten hat.
Bin ich entspannt fühle ich mich glücklich, dankbar und beschenkt vom Leben und der Welt.

Wie viel Verantwortung übernimmst Du schon für Dich und Dein Leben?
Wo kannst Du noch mehr Verantwortung für Dich und Dein Leben übernehmen?
Was kannst Du in Zukunft anders machen?
Wie schaffst Du Dir Raum um entspannt zu sein?

Herzens-Grüsse,
Luva

100 % Verantwortung
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